Geschichte

Wie alles begann …

Auf dem Mitarbeitertag 1996 in Schnait mit Fritz Gaiser zum Thema „Christus nachfolgen. Was lassen wir zurück, was gewinnen wir“ entstand die Idee. Acht Personen beschlossen sich zu dem Thema zweiter Gottesdienst ein weiteres Mal zu treffen. Am 14.03.1996 fand dieses Treffen statt. Dabei standen einige Fragen im Raum:

  • Ist Neues notwendig und gewünscht?
  • Was bedeutet für uns Gottesdienst?
  • Wie müsste ein anderer Gottesdienst aussehen?
  • Wie erreichen wir Kirchendistanzierte?
  • Welche weitere Personen können wir für die Mitarbeit anfragen?
  • Wie soll ein Konzept aussehen?

Bevor der erste Gottesdienst stattfand wurden weitere neue Treffen zur Planung veranstaltet.

Ausserdem wurden Gottesdienste ganz unterschiedlicher Art in Giengen, Bittenfeld oder Setzingen besucht oder es wurde durch Videos, Bücher und Artikel versucht, sich ein Bild zu verschaffen.

Relativ schnell war klar, dass die Arbeit in Teams organisiert werden sollte. Allerdings mussten am Anfang viele technische Themen, wie Uhrzeit, Ort und Intervall, aber auch inhaltliche Fragen wie Zielgruppe, Referenten, Gottesdienstthemen beantwortet werden.

Für die Begleitung konnte Joachim Stricker vom Amt für missionarische Dienste gewonnen werden. Im Gebet gaben wir auch die Suche nach Mitarbeitern an unseren Herrn ab und haben hier Gebetserhörung ganz praktisch erlebt. Nachdem unser Konzept im Kirchengemeinderat und bei den Pfarrern vorgestellt worden ist, ging es an die Suche nach einem Namen für den Gottesdienst. Aus 32 Vorschlägen wurde der Name „aha! Gottesdienst- anders“ ausgewählt. Dieser Name kommt vom Aha-Effekt, den wir immer wieder im Gottesdienst hervorrufen wollen.

Der erste Gottesdienst fand dann am 19.10.97 statt. Joachim Stricker predigte zum Thema „Wertvoll sogar ich“. Die Besucherzahl war unerwartet hoch und alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter waren zufrieden. Ein positives Feedback erhielten wir über einen Fragebogen.

In der anschließenden Nachbesprechung wurden Verbesserungen erarbeitet und auch der nächste Gottesdienst geplant. Im Laufe der Zeit ergaben sich Veränderungen an den Strukturen und Arbeitsweisen. So erhielt jedes Team eine Leiterin oder einen Leiter, um einen Ansprechpartner bei Fragen, kurzfristigen Änderungen oder auch als Kontaktperson für neue MitarbeiterInnen zu haben. Außerdem wurde ein fünfköpfiges Leitungsteam gewählt. Dieses Leitungsteam ist für die Gesamtkoordination verantwortlich und dient als Ansprechpartner für die Kirchengemeinde. Es wurde ein Konzeptpapier und ein Werbeflyer erstellt.