
Wie alles begann ...
Auf dem Mitarbeitertag 1997 in Schnait mit Fritz Gaiser zum Thema „Christus nachfolgen. Was lassen wir zurück, was gewinnen wir?“ entstand die Idee. Acht Personen beschlossen sich zu dem Thema zweiter Gottesdienst ein weiteres mal zu treffen. Am 14.03.1996 fand dieses Treffen statt und es standen einige Fragen im Raum:
Ist Neues notwendig und gewünscht
Was bedeutet für uns Gottesdienst
Wie müsste ein anderer Gottesdienst aussehen
Wie erreichen wir Kirchendistanzierte
Welche weitere Personen können wir für die Mitarbeit anfragen
Wie soll ein Konzept aussehen
Bevor der erste Gottesdienst statt fand wurden weiter neuen Treffen zu Planung veranstaltet.
Ausserdem wurden Gottesdienste ganz unterschiedlicher Art in Giengen, Bittenfeld oder Setzingen besucht oder es wurde durch Videos, Bücher und Artikeln versucht sich ein Bild zu verschaffen.
Relativ schnell war klar das die Arbeit in Teams organisiert werden sollte. Allerdings mussten am Anfang viele technische Themen, wie Uhrzeit, Ort und Intervall als auch inhaltliche Fragen wie Zielgruppe, Referenten, Gottesdienstthemen beantwortet werden.
Für die Begleitung konnte Joachim Stricker vom Amt für missionarische Dienste gewonnen werden. Im Gebet gaben wir auch die Suche nach Mitarbeiter an unseren Herrn ab und haben ihr Gebetserhörung ganz praktisch erlebt. Nachdem unser Konzept im Kirchengemeinderat und bei den Pfarrern vorgestellt worden ist, ging es an die Suche nach einem Namen für den Gottesdienst. Aus 32 Vorschlägen wurde der Name „aha! Gottesdienst- anders“ ausgewählt. Dieser Name kommt vom Aha-Effekt, den wir immer wieder im Gottesdienst hervorrufen wollen.
Der erste Gottesdienst fand dann am 19.10.97 statt. Joachim Stricker predigte zum Thema Wertvoll sogar ich. Die Besucherzahl war unerwartet hoch und alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter waren zufrieden. Ein positives Feedback erhielten wir über einen Fragebogen.
In der anschließenden Nachbesprechung wurde Verbesserungen erarbeitet und auch der nächste Gottesdienst geplant. Im Laufe der Zeit wurden Veränderungen an den Strukturen und Arbeitsweisen durchgeführt. So erhielt jedes Team eine Leiterin oder einen Leiter um einen Ansprechpartner bei Fragen, kurzfristigen Änderungen oder auch als Kontaktperson für neue MitarbeiterInnen zu haben. Außerdem wurde ein fünfköpfiges Leitungsteam gewählt, um für die Kirchengemeinde Ansprechpersonen, bei schnell notwendigen Entscheidungen berechtigte Personen und für die Gesamtkoordination ein Team zu haben. Es wurde ein Konzeptpaier und ein Werbeflyer erstellt.

Zuletzt aktualisiert: 20:22 08/10 2008
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